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Rund ums Menü
Aperitif
Nach der Eheschließung und vor dem Menüstart, wird der Aperitif eingenommen und Smalltalk ist angesagt. Der Aperitif, auf Deutsch
„Vorschluck“, darf nicht zuviel Alkohol und kein Ei, keine Sahne und keinen Sirup enthalten. Den Appetit soll der Aperitif anregen, zu den
nachfolgenden Speisen passen und nicht ermüden, deshalb sind leicht bittere, herbe und leichte Varianten die begehrtesten.
Beliebt sind halbtrockener Sekt oder verfeinert als Kir Royal, Martini und Portwein.
Hochzeitssuppe
Die Suppe wurde vom Adel eingeführt und nur zu besonderen Anlässen aufgetischt, heute ist die Suppe die variantenreichste und älteste Speise.
Grundlage der Hochzeitssuppe ist eine starke Brühe, die sehr variabel mit verschiedenen Einlagen verfeinert wird. Beliebt sind Gemüse,
Fleisch, Eier, Knödel, Kräuter mit ggf. einem Schuss Sahne oder Cognac.
Büffet oder Menü?
Ein Büffet hat die Vorteile, dass sich jeder das, was er gerne mag selbst nehmen kann. Für Vegetarier und Ernährungsbewusste muss kein
Gang speziell gekocht werden, auch braucht ein Büffet weniger Servicepersonal und ist somit preiswerter. Die Hochzeitsgesellschaft kommt
in Bewegung und das Fest wird so zwangloser. Das kann allerdings auch von Nachteil sein, wenn eine Rede gehalten werden soll. Auch dauert
ein Büffet länger als ein serviertes Menü, dennoch ist das Menü im Trend und hier muss zwischen deutschem, französischem und englischem
Tischservice unterschieden werden. Der deutsche Tischservice stellt die Speisen in Platten und Schüsseln auf den Tisch, die dann von
Hand zu Hand weitergereicht werden. Der französische Tischservice ist sehr kreativ, die Köche stellen Ihre Speisen dekorativ auf den
Tellern zusammen und die Gerichte werden als Tellergerichte auf die Tische gestellt. Der englische Tischservice ist der vornehmste, hier
richtet der Ober die Speisen vor dem Gast auf dem Teller an und der Gast bestimmt, welche Speise mehr oder weniger serviert werden soll.
Hochzeitstorte
Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, ob ein sommerlicher Erdbeerkuchen in Herzform oder eine üppige Sahnetorte, alles ist möglich
auch bei der Dekoration. Mit dem Konditor sollte einige Wochen vorher genau besprochen werden, wie die Hochzeitstorte aussehen soll, aus
welchem Inhalt und mit was sie verziert werden soll, damit genug Zeit für die Extrawünsche bleibt. Nach alter Tradition hat die
Hochzeitstorte 5 Etagen und symbolisiert den Lebenszyklus des Paares: Geburt, Firmung oder Konfirmation, Heirat, Kinder, Lebensende.
Die Hochzeitstorte wird gemeinsam angeschnitten, wer die Hand beim Anschneiden oben liegen hat, hat auch in der Ehe die Hosen an.
Getränke
Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich den Wein beim Händler mit vorheriger Weinprobe. Hier wird pro Gast, auch Kinder und
Alkohol-Abstinente, eine Flasche Wein, 1 Flasche Wasser und 2 Flaschen Bier berechnet.
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