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Die 10 Gebote
1. Heute sind sie die Attraktion und auch bitte schön im Mittelpunkt – platzieren sie ihre Gäste so,
dass alle sie sehen können.
2. Sollen Alleinstehende bunt unter die Gästeschar gemischt werden oder doch lieber einen Katzentisch? Wie Sie das
möchten, aber bitte: Gäste, die sich wirklich nicht mögen, müssen auseinander.
3. Auf der Einladung den Dresscode angeben, falls dies nicht ganz eindeutig ist z.B. „So, wie ihr euch wohl fühlt“
oder „Festliche Garderobe“. Das hilft unsicheren Gästen ungemein.
4. Bitten Sie eine Herzensdame/Herzbube (ihre Vertrauensperson) Ansprechpartner/in zu sein, falls etwas fehlt, jemand
unzufrieden ist, Sonderwünsche hat oder die Musik zu laut ist. Sie sind sonst schnell überfordert und können ihre
Hochzeit nicht richtig genießen. Stellen sie ihren Gästen diese Ansprechperson vor.
5. Trauzeugen und enge Verwandte sitzen a lá Tradition neben oder ganz in der Nähe des Brautpaares. Wenn sie das nicht
bevorzugen oder denken, diese Gäste sind wo anders aufgehoben, lassen sie es mal unkonventionell werden.
6. Sie stehen nicht auf Entführungen, Spiele und Aufführungen? Dann bitte vorher groß verkünden.
7. Das Musikprogramm muss vorher unbedingt besprochen werden, damit junge und alte Gäste auf ihre Kosten kommen.
Vielleicht haben Sie spezielle Lieblingssongs…
8. Kennen sich viele Gäste nicht untereinander, stellen sie sie gegenseitig vor und kurbeln sie so die Kommunikation an.
9. Planen sie zeitlich die vorbereiteten Reden, sonst wird es schnell langweilig. Traditionell hält der Brautvater
zwischen Vorspeise und Hauptgang eine Rede, danach folgen der Vater des Bräutigams und die Trauzeugen. Aber
jeder der möchte, darf…
10. Heute sind sie die Gastgeberin, aber sie heiraten heute. Also amüsieren sie sich…!
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