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Accessoires

  • Brautschuhe: Die klassische Variation ist ein geschlossener Pumps mit schmalem Absatz, gerne aus Glattleder oder aus Lack. Ob mit viel oder wenig Absatz, aus Stoff oder Leder… hauptsächlich muss der Brautschuh zum Stil des Brautkleides und farblich abgestimmt sein. Im Sommer können auch Sandaletten oder Ballerinas zu einem sehr leichten Brautkleid getragen werden. Kaufen Sie die Brautschuhe eine halbe Nummer größer und legen eine kleine Einlegsohle rein, die sich bei Bedarf einfach rausnehmen lässt (die Beine schwellen von vielen Stehen etwas an). Laufen Sie die neuen Brautschuhe zu hause vor der Hochzeit etwas ein, damit Ihnen Blasen erspart werden. Wenn Sie kein weißes Brautkleid haben und die farblich passenden Schuhe nicht finden, lassen sich in einer Lederfärberei die Schuhe problemlos einfärben, der Lederfärber benötigt dazu eine Stoffvorlage, um die genaue Farbwahl zu treffen. Eine günstigere Alternative sind Tanzschuhe oder passende Schuhe in Schuhgeschäften oder Kaufhäusern.
     
  • Dessous: Was drunter getragen wird, soll natürlich schön und sexy sein, aber Luxus sind Dessous in diesem Fall nicht nur, sie können auch – wenn nötig - den Körper unauffällig formen; deshalb müssen sie perfekt auf das Brautkleid abgestimmt und für alle Gäste unsichtbar. Wie viel Unterwäsche die Braut trägt, ist ganz einfach: So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Das Kleid entscheidet, welche Dessous getragen werden. BH und Slip sollten aus glatten Materialien sein, denn alles was hervorsteht (Spitze, Stickereien,…) kann durch den zarten Brautkleidstoff drücken. Dabei spielt die Farbe eine wichtige Rolle, hautfarbene Dessous sind unsichtbar, vorteilhaft vor allem für dünne Brautkleider in Weiß. Alle Teile sollten harmonieren.
     
  • Handschuhe: Zum Corsagen- und Trägerkleid sind Handschuhe ideal, sie sind in großer Auswahl, verschiedenen Ausführungen, Farben und Designs erhältlich.
     
  • Hut: Erlaubt ist, was gefällt, auch wenn der Hut das unbeliebteste Brautaccessoire ist, vorausgesetzt es passt zum Brautoutfit und der Braut. Der Hut kann klassisch sein oder mit Tüll, Chiffon, Blüten, Perlen oder Federn ergänzt werden. Da der Hut im Laufe der Hochzeitsfeier lästig werden kann und Sie ihn gern abnehmen möchten, wählen Sie dementsprechend Ihre Frisur, die nach dem Absetzen des Hutes nicht beschädigt wird.
      Möchten Sie auf Schleier und Hut verzichten, schmücken sie Ihre Hochsteckfrisur z.B. mit einer Krone a la Prinzessin, einem Strassdiadem, Perlenkrone oder einzelnen Blüten. Sehr schön und wieder aktuell sind Brautkränze aus weißen oder farbigen Stoffblüten oder aus echten Blüten. Auf die Geschicklichkeit Ihres Friseurs und eine letzte Probe der Brautfrisur sollten Sie nicht verzichten.
     
  • Schleier: Der Brautschleier ist der traditionelle Kopfschmuck, er kann kurz, rund oder lang sein, meist bestehend aus Tüll oder etwas aufwändiger mit Spitze, Stickereien, Perlen, Pailletten oder Strasssteinen verziert. Es sei aber zu beachten: Je kürzer das Kleid, desto kürzer der Schleier. Sehr schön sehen Schleier kombiniert mit dezenten Kränzen, Seidenblumen und Bändern aus. Am besten befestigen Sie den Schleier an einem Blüten- oder Stoffkranz, so ist er leicht abnehmbar und schont Ihre Frisur.
     
  • Schleppe: Aus Tüll oder Satin gefertigt, beginnt die Schleppe am Rücken in Taillenhöhe meist mit einer Schleife und erstreckt sich bis zum Boden. Sie Schleppe lässt sich bei Bedarf hochbinden oder abnehmen.
     
  • Strumpfband: Unter dem Brautkleid sieht das berühmte Strumpfband besonders schön aus, es wird eine Handbreit über dem Knie getragen, rechts oder links, wo es für Sie bequemer ist.
      Und danach…? 
    Wollen Sie Ihr Brautkleid wieder verwenden, achten Sie bei der Wahl auf einen geeigneten Schnitt, dann kann sich die weiße Pracht auch als Ballkleid sehen lassen und einfärben kann man es schließlich auch. Wirtschaftlich, aber unromantisch ist das Brautkleid nach der Hochzeit zu verkaufen – über Secondhand-Shops, Kleinanzeigen oder übers Internet. Zur ewigen Erinnerung werden allerdings die meisten Brautkleider auf den Dachboden verbannt; achten Sie darauf, dass ihr Kleid in einer Kleiderhülle (auch in einem Bettlaken oder Bettbezug) aufbewahrt wird, bei der auf keinen Fall die Luftzirkulation verhindert wird, sonst nimmt das Brautkleid nach einiger Zeit einen muffigen Geruch an und bekommt einen Gelbstich.
     
  • Brautstrauß: Seit Biedermeierszeiten gibt es den Brautstrauß, der auch heute noch sehr beliebt ist. Trägt die Braut ein auffälliges, pompöses oder sehr edles Brautkleid empfiehlt sich als Brautstrauß die „Tropfenform“, Blüten und Gräser werden oben zusammengehalten und fallen wasserfallartig herab. Für eine Hochzeit in Tracht oder einfach schlicht wählten Sie den runden Brautstrauß in handlicher Größe. Ist die Braut klein und zierlich sollte der Brautstrauß auch dem entsprechen; ist die Braut groß gewachsen oder etwas fülliger darf auch gern der Brautstrauß etwas üppiger ausfallen. Das Auswählen des Brautstraußes ist Sache des Bräutigams, er sollte deshalb ungefähr wissen, wie die Form Ihres Brautkleides aussieht und welche Farbe(n) es besitzt, Form und Farben des Brautstraußes sind heute keine Grenzen gesetzt und der Geschmack der Braut darf hier auf keinen Fall übergangen werden. Der Brautstrauß wird am Hochzeitsmorgen an die Braut übergeben. Nicht vergessen: Der Blumenanstecker für den Bräutigam am Revers befestigt, sollte in Stil und Farbe dem Brautstrauß entsprechen.
     
    Blumenalphabet
     
    Akazienblüte = Vertrau´ mir!
    Buchsbaum = Du bist zu egoistisch.
    Chrysantheme = Mein Herz ist frei!
    Distel = Deine spitze Wortwahl zerschneidet mein Herz.
    Edelweiß = Du bist so schön.
    Flieder = Gehört Dein Herz wirklich mir?
    Goldblume = Lass und heiraten!
    Hyazinthe = Du bist eiskalt!
    Jasmin = Du verzauberst mich.
    Krokus = Gib mir bitte etwas Zeit!
    Lindenblüten = Träum´ von mir!
    Myrte = Wir heiraten!
    Nelke = Ich will bei Dir sein!
    Orchidee = Du bist nicht ernst genug!
    Primel = Zufriedenheit ist höchstes Gebot!
    Rose = Ich liebe Dich.
    Schlüsselblume = Wo ist der Schlüssel zu Deinem Herz?
    Tulpe = Du empfindest nichts Wirkliches.
    Vergissmeinnicht = Vergiss´ mich nicht!
    Weinlaub = Darf ich Dich einladen?
    Zypresse = Mir geht es sehr schlecht.

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